IKEA Foundation spendet 62 Millionen US-Dollar an das weltgrößte Flüchtlingslager

Genf, 30. August 2011. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen vermeldete heute eine bedeutende Spende der IKEA Foundation in Höhe von 62 Millionen Dollar zur Soforthilfe für die Tausenden von Menschen im weltgrößten Flüchtlingslager in Dadaab, Kenia.

Die Spende, die über drei Jahre verteilt wird, hilft schätzungsweise bis zu 120.000 Menschen, fast einem Viertel der derzeitigen Bevölkerung von Dadaab. Dabei handelt es sich um die größte private Spende, die das UN-Flüchtlingshilfswerk in den 60 Jahren seiner Geschichte bisher erhalten hat. Dies ist auch das erste Mal, dass sich eine private Institution entschieden hat, ein großes Flüchtlingslager direkt zu unterstützen.

“„Diese humanitäre Geste der IKEA Foundation kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Die Krise am Horn von Afrika wird immer schlimmer, tausende Menschen flüchten jede Woche aus Somalia. Wir sind sehr dankbar. Hilfe wie diese kann keinen Tag zu früh kommen.“”

António Guterres, UN-Flüchtlingskommissar und Vorsitzender des UNHCR

Dadaab, das in einer abgelegenen Gegend im Nordosten Kenias liegt, wurde bereits in den frühen 90ern eröffnet. Dieses Jahr erlebte es einen dramatischen Zustrom an neuen Flüchtlingen, die als Folge des Konflikts und der Dürre in Somalia dort Zuflucht suchen. Ursprünglich war das Lager für 90.000 Menschen ausgelegt; jetzt leben dort etwa 440.000 Menschen, von denen 150.000 allein in den letzten Monat ankamen. Dies bedeutet eine große Belastung für diejenigen, die dort leben und arbeiten. Viele der Neuankömmlinge leiden unter Mangelernährung und befinden sich in einem sehr ernsten Zustand.

Die Spende der IKEA Foundation unterstützt UNHCR umgehend dabei, die lebensrettende Hilfe auf die bereits im Camp angekommenen Menschen auszuweiten.

Die Spende der IKEA Foundation unterstützt UNHCR umgehend dabei, die lebensrettende Hilfe auf die bereits im Camp angekommenen Menschen auszuweiten.
“„Diese Initiative ist eine mutige, aber selbstverständliche Ausweitung des langjährigen Engagements der IKEA Foundation, den Kindern und Familien in Not in Entwicklungsländern einen besseren Alltag zu schaffen. Die Unterstützung des UNHCR, sowohl kurz- als auch langfristig, ist eine der wirkungsvollsten Arten und Weisen, Tausenden von Flüchtlingskindern und deren Familien sofort zu helfen.“”  Per Heggenes, Vorstandsvorsitzender der IKEA Foundation

Über die IKEA Foundation
Katastrophenhilfe leistet die IKEA Foundation immer in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen und ihren Bedarfen und konzentriert sich auf Entwicklungsländer. Wir unterstützen dort, wo es akuten Bedarf gibt oder später in der Aufbauphase.

Die IKEA Foundation sich zum Ziel gesetzt, die Chancen und Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen durch die Förderung von ganzheitlich, langfristig angelegten Programmen zu verbessern. Damit sollen substanzielle und anhaltende Verbesserungen initiiert werden, so dass die Kinder für ihre eigene Zukunft sorgen können. Wir arbeiten mit starken strategischen Partnern zusammen, um mit innovativen Ansätzen große Veränderungen alle grundlegenden Bedürfnisse eines Kindes zu erreichen – ein Zuhause, einen gesunden Start ins Leben, eine gute Ausbildung und ein nachhaltiges Familieneinkommen. Geschätzte 100 Millionen Kinder profitieren von den derzeit unterstützten Programmen. ( PM von Ikea)

Die IKEA Foundation im Internet:  http://ikeafoundation.org/
Die Webseite von Ikea:  http://www.ikea.com/de/
UNO-Flüchtlingshilfe e.V. im Internet: http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/

Öko-Landbau hautnah – Transparenz schafft Vertrauen

“Die Landwirte, die Verbände und weitere Akteure des ökologischen Landbaus sowie Unternehmen der Ernährungswirtschaft kommen nach Rostock, um den Besuchern und Gästen im wahrsten Sinne des Wortes hautnah einen Einblick in die Wirtschaftweise des ökologischen Landbaus und in die Vielfalt der Produkte zu geben”, so der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus anlässlich der Eröffnung des 7. Bio-Erlebentag am Meer in Rostock-Warnemünde am Sonntag, dem 28. August 2011.

“Hier gilt die goldene Regel: Transparenz schafft Vertrauen. Die Öffentlichkeitsarbeit sei ein wesentlicher Stützpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung des ökologischen Landbaus”, betont der Umweltminister.

Bei den Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft und insbesondere in der Gastronomie werden regionale Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft zunehmend bevorzugt. Die Zahl der Restaurants und Cafés, die sich ihre Bio-Küche zertifizieren lassen, steigt stetig. Der neue länderübergreifende Restaurantführer “Bio-Gastgeber im Norden” stellt 114 Unternehmen, die als Gastronomen ihren Gästen hochwertige Zutaten der heimischen Bio-Landwirtschaft servieren sowie Landwirte, die sich auf die Belieferung der Gastronomie eingestellt haben. 51 von ihnen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Broschüre wird auf dem 7. Bio-Erlebentag am Meer offiziell präsentiert. Diese norddeutsche Ausgabe umfasst neben Mecklenburg-Vorpommern die Länder Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Brandenburg.

“Die hier anwesenden ökologisch wirtschaftenden Betriebe belegen durch die Veredlung ihrer Produktion, dass sie sich den Anforderungen des Marktes stellen und gehen damit beispielhaft voran”, unterstreicht Minister Backhaus. Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel umfassender Verbraucherinformation sei nötiger denn je, auch im Bereich Landwirtschaft.

( Pressemitteilung vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern)

Genuss pur! Bio-Gastronomieführer für Norddeutschland feiert Premiere

23.08.2011

Hannover. Bio hält immer mehr Einzug in der Gastronomie. Länderübergreifend haben sich deshalb Vereine und Verbände des ökologischen Landbaus zusammengefunden, um die Bio-Gastronomie Niedersachsens und anderer norddeutscher Bundesländer in einer 120 Seiten starken Broschüre vorzustellen. „Ich freue mich, dass mehr und mehr Gastronomen in meinem Bundesland die Möglichkeit nutzen, Speisen aus ökologischem Anbau anzubieten”, so der niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann anlässlich der Vorstellung des Bio-Gastronomieführers in dieser Woche. „Sie bieten damit ihren Gästen nicht nur hochwertige Gerichte, sondern stärken damit auch die ökologische Landwirtschaft. Der Bio-Gastronomieführer lädt gleichermaßen dazu ein, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken und auf dem Weg dahin bisher nicht oder nur wenig bekannte Regionen zu erkunden.” so Gert Lindemann weiter.

In der Broschüre werden mehr als 60 Bio-Restaurants, Bio-Cafes sowie Bio-Hotels mit ihren vielfältigen Angeboten vorgestellt. Ergänzt wird das Ganze durch viele Fotos, die einen ersten Einblick von den Restaurants, den Speiseangeboten und der Umgebung vermitteln. Ein Großteil der von der Bio-Gastronomie verwendeten Produkte stammt von Biohöfen und Naturkostlieferanten aus der Region. Einige von ihnen werden ebenfalls in der Broschüre vorgestellt. Bestellt werden kann der Bio-Restaurantführer gegen einen kleinen Unkostenbeitrag beim Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen in Visselhövede (www.oeko-komp.de).

( Pressemitteilung Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung )

Glückwunsch: 50 Jahre leckeres Caretta von Nestlé Schöller

10.07.2011

Wenn das kein Grund zum Feiern ist! 50 Jahre leckeres Caretta von Nestlé Schöller

50 Jahre sind eigentlich kein Alter – schon gar nicht für eine Eis-Marke! Zwar ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten viel passiert, eines ist jedoch geblieben: Caretta – der erfrischende Klassiker, der heute wie damals die Herzen kleiner und großer Eisgenießer zum Schmelzen bringt und für eine kleine Portion Freude im Alltag sorgt…

Wir schreiben das Jahr 1961. Die deutsche Wirtschaft brummt, John F. Kennedy wird neuer Präsident der USA und Juri Gagarin ist der erste Mensch im Weltall. Vor diesem Hintergrund mag der Beginn der „Caretta-Ära” eher unscheinbar wirken – doch der Erfolg sollte dem kleinen gelben Stieleis recht geben. Denn auch heute, 50 Jahre nach seiner Einführung, ist das leckere Fruchteis mit dem erfrischenden Orangengeschmack noch immer in „aller Munde”. Allein die hierzulande jährlich geschleckte Menge Caretta entspricht aneinandergereiht einer Strecke von weit über 8.000 Kilometern – das ist mehr als die Strecke zwischen Berlin und der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Zwar wurde die Verpackung im Lauf der Jahre behutsam an den Zeitgeist angepasst, eines ist aber gleich geblieben: Viele Menschen verbinden mit Caretta schöne Erinnerungen an die schier endlos dauernden Sommer der Kindheit – ganz gleich, ob Nachmittage am Baggersee, die erste große Liebe oder Ausflüge mit dem ersten eigenen Auto. Caretta wird mit über 30 Prozent Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat hergestellt – und kommt komplett ohne künstliche Farb- und Aromastoffe aus. Darüber hinaus hat es gerade einmal 52 Kalorien. Wir freuen uns auf die nächsten 50 Jahre fruchtig-frischen Eisgenuss!

( Pressemitteilung Nestlé Deutschland AG )
Im Internet: http://www.schoeller.de/

Original Tonerpatronen online erwerben

Allgemeines zum Thema:

Die Tonerpatronen werden in Laserdruckern und Kopierern verwendet. Sie beinhalten ein feines Pulver, das auf das zu bedruckende Blatt gemacht wird. Das Pulver ist sehr umweltschädlich und kann unter Umständen gefährlich für den Menschen sein. Deswegen sollte man bei einem Wechsel der Patrone immer aufpassen und sich nach den Herstellerangaben halten.

Tonerpatronen online erwerben:

Das Internet bietet immer mehr Möglichkeiten, für alle nur erdenkbaren Dinge. Zum Beispiel gibt es mittlerweile unzählige Shops, in denen man Tonerpatronen kaufen kann. Der Vorteil ist, dass man die Patronen im Internet günstiger ersteigern kann als im normalen Fachhandel. Es muss nämlich kein Berater bezahlt werden oder teure Mietkosten, dadurch können die Produkte im Internet günstiger angeboten werden. Der einzige Punkt, der einen Internet kauf teurer machen könnte, wären die Versandkosten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich viele Produkte in einer Bestellung kauft. Bei einer Großbestellung können die Versandkosten nämlich als eine Art Rabatt wegfallen.

Worauf man beim Kauf achten sollte:

Jeder Drucker besitzt seine eigene Tonerpatrone, da es bei den Tonerpatronen keine Standards gibt. Die einzelnen Drucker Anbieter haben nämlich ihre eigenen speziellen Tonerpatronen. Das soll dafür sorgen, dass der Kunde die Patrone nur bei der Firma kauft, die den Drucker auch entwickelt und gebaut hat. Falls man eine andere Patrone benutzt kann es sein, dass der Drucker kaputt geht.

Einen online Shop für Patronen finden:

Man muss in einer Suchmaschine einfach nur den Begriff “Tonerpatronen” eingeben und daraufhin erhält man eine Vielzahl von Seiten. Vorwiegend sind dies online Shops, die Tonerpatronen verkaufen bzw. nachfüllen. Es gibt neben der normalen Tonerpatrone eine nachfüllbare Patrone. Diese soll die Umwelt schonen und Rohstoffe sparen. Im Internet gibt es jedoch eine Menge Anbieter die die Kunden nur übers Ohr hauen wollen. Aus diesem Grund ist es wichtig sich die Kundenbewertungen über die Seite anzusehen. Diese gibt es meistens im Internet direkt nachzulesen oder bei der Stiftung Warentest.

Keine netten Käufer:

Auf solche Kunden verzichtet man gerne!
Aus einer Pressemitteilung der Berliner Polizei:

Getränkelieferant bestellt und ausgeraubt
Ein Getränkelieferant erreichte nach telefonischer Bestellung in der vergangenen Nacht die ihm mitgeteilte Lieferadresse in Neukölln und wurde von Unbekannten überfallen. Der 45-Jährige kam gegen Mitternacht in die Aronstraße, wo er von zwei Maskierten mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Es kam zu einem Handgemenge, wobei das Opfer eine Kopfplatzwunde erlitt. Die Täter erbeuteten neben Spirituosen, vier Schachteln Zigaretten, zwei Handys, eine Armbanduhr und die Kellnerbörse. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung S-Bahnhof Köllnische Heide. Der Überfallene kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei der Direktion 5.

Markenware: Im Internet Sonnenbrillen billig einkaufen!

Spätestens im Sommer will jeder eine Sonnenbrille haben. Nicht nur als Schutz vor dem gleißendem Licht, auch als Modeaccessoire. Die Sonnenbrillen in ihren verschieden Formen und Farben folgen jedes Jahr einem neuen, bestimmten Trend. Hübsche Marken Sonnenbrillen billig einzukaufen ist nicht unbedingt einfach, aber möglich. In den gängigen Geschäften für Modeschmuck beispielsweise, gibt es zahlreiche Brillen zu günstigen Preisen. Die Qualität dieser Stücke ist allerdings nicht besonders gut. Sie leiern schnell aus und es ist schwierig eine Sonnenbrille zu finden die eine gute Passform hat. Von diesen Brillen braucht man für jeden Sommer mindestens 2 Exemplare, denn sie gehen schnell kaputt.   Im Brillenfachgeschäft sieht es wiederum ganz anders aus. Dort findet man Sonnenbrillen von Herstellern, die für eine gute Qualität bekannt sind. Sie sitzen gut und man kann sie jederzeit anpassen.

Diese Modelle sind jedoch teurer als die aus einem Modeschmuckladen. Sonnenbrillen billig zu ergattern, die aus gutem Material gefertigt sind und einen Markennamen tragen, geht zum Beispiel wenn man ein Auslaufmodell nimmt. Das heißt man nimmt eine Brille die aus der letzten Saison stammt. Dieses Modell muss nicht weniger elegant oder hübsch aussehen nur weil es nicht mehr ganz neu auf den Markt gekommen ist. Im Fachgeschäft werden regelmäßig Brillen aller Art zu günstigen Preisen angeboten.   Eine andere Möglichkeit Sonnenbrillen billig zu erwerben geht über Restposten. Das heißt, wenn ein Unternehmen Brillenmodelle fast komplett verkauft hat und nur noch ein Rest übrig ist, werden diese günstig angeboten. Oft sind es auch die Hersteller, die die Sonnenbrillen billig verkaufen und danach die Produktion für das jeweilige Modell einstellen. Über Restpostenangebote kann man sich gut im Internet informieren. Allerdings gilt es darauf zu achten, ob man eine Mindeststückzahl abnehmen muss. Bei diesen Restpostenanbietern handelt es sich oft um Designer- und Markenprodukte. Hier kann man Sonnenbrillen teilweise sogar zum halben Preis bekommen! Es gibt natürlich noch weitere Billiganbieter im Internet, nicht nur für Sonnenbrillen, sondern auch für jede andere Art von Modeaccessoire.

Achtung – Neue eBay-Masche

Neue eBay-Masche: Guck mal, wer da zahlt
 
Der Erfindungsreichtum krimineller Gehirne kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, aus eBay eine Abzock-Anstalt zu machen. Jetzt ist eine ganz neue und höchst perfide Methode aufgekommen, mit der man arg- und ahnungslose Verkäufer sowohl um die Ware als auch um das Geld prellen will. Zum Glück kann man sich dagegen recht gut wehren. Aber nur, wenn man die Masche kennt, und wenn man weiß, worauf man ab sofort sehr genau achten muss.

Wer zahlt?

Es fängt alles ganz harmlos und unauffällig an. Ein Verkäufer hat eine Auktion erfolgreich beendet, der Meistbietende will die Ware auch wirklich haben, und das Geld kommt umgehend mit PayPal. Alles, was dem Verkäufer jetzt auffallen könnte, ist der verdächtige Umstand, dass die Person des Käufers nicht mit der Person dessen übereinstimmt, der den Geldbetrag überwiesen hat. Aber egal erstmal, was soll’s auch, schließlich ist das Geld ja da und die Ware wird verschickt. Wenig später bewertet man sich gegenseitig ebenso freundlich wie positiv, und ein unauffälliges Geschäft scheint glatt gelaufen zu sein. Der Verkäufer entlastet seinen Schreibtisch also von dem ganzen Schriftverkehr und dem ganzen Sendungsverfolgungskram, den er ja jetzt nicht mehr braucht, weil ja alles erledigt ist. Doch das dicke Ende folgt auf dem Fuß.

Falsches Spiel mit Roger Rabbit

Etwa 14 Tage nach der unauffälligen Transaktion stellt der Verkäufer zu seinem großen Befremden fest, dass das überwiesene Geld wieder von seinem PayPal Konto abgebucht worden ist, und dieser Vorgang ein hässliches Loch im Saldo erzeugt hat. Fast zeitgleich meldet sich PayPal bei dem verdutzten Kontoinhaber, um ihn wissenzulassen, dass der Mensch, der damals so bereitwillig bezahlt, nun behauptet, sein PayPal Account wäre ohne sein Wissen und ohne sein Einverständnis von Unbefugten widerrechtlich verwendet worden. In dem Bemühen, diesen Vorfall aufzuklären, wird der Verkäufer nun gebeten, einige sachdienliche Hinweise zu geben, und belastbare Belege für den Versand, die Korrespondenz etc. vorzuweisen. Dumm nur, dass er das jetzt nicht mehr machen kann, weil er sämtliche Beweise schon vernichtet hat. Dumm auch, dass die Ware natürlich schon längst verschickt und damit weg ist. Am Dümmsten aber, dass damit Aussage gegen Aussage steht. Denn das kann zur verlustreichen Folge haben, dass das Geld nebst der Ware auf Nimmer Wiedersehen weg ist. Also doppelt blöd gelaufen.

Wie kann man sich schützen?

Vertrauen ist gut, aber Misstrauen ist bei eBay manchmal besser. Deshalb sollte sich jeder Verkäufer drei Grundregeln in Fleisch und Blut übergehen lassen:

1) Wenn die Person, die den Zuschlag erhalten hat, nicht mit der Person identisch ist, die das Geld überweist, dann sollte man die Zahlung sofort mit Nachdruck zurückweisen (ist bei PayPal durchaus vorgesehen) und die Ware demzufolge auch nicht verschicken. Eine Nachricht an eBay kann in diesem Falle auch nicht schaden. Dort kennt man diese Masche inzwischen nämlich auch und ist für jeden Hinweis mehr als dankbar.

2) Klar, dass der Käufer und der andere Gangster unter einer Decke stecken. Darum sollte man prinzipiell auch immer dann wachsam werden, wenn es mit den Anschriften seltsame Mehrdeutigkeiten gibt. Auf jeden Fall müssen sämtliche Alarmglocken läuten, wenn die bei eBay und bei PayPal hinterlegten Anschriften divergieren, und dann noch womöglich außerdem von der Adresse abweichen, zu der der Käufer sein Schnäppchen geschickt haben möchte. Wenn da kein Hase im Pfeffer liegt, wo sonst?

3) Auch dann, wenn ein Verkauf unauffällig erschien: Bitte immer alles grundsätzlich aufbewahren! Denn es kann wirklich immer sein, dass man eines Tages unter Beweispflicht gerät, um seine eigenen wohl verstandenen und begründeten Interessen zu wahren. Wohl dem, der dann die gesamte Korrespondenz und die gesamte Logistik der Auktionsabwicklung zweifelsfrei nachhalten kann. Denn der Käufer- und Verkäuferschutz bei PayPal ist innerhalb und außerhalb von eBay wirklich sehr gut. Sollte sich da herausstellen, dass man ohne eigenes Verschulden und trotz völlig korrekten eigenen Verhaltens in die Fänge dreister Betrüger geraten ist, dann muss man wenigstens keine Sorgen um sein Geld haben. Denn in diesem Fall würde PayPal haften.

Fazit: Holzauge sei wachsam! Vor allem auf und bei eBay. Denn es gibt keine fiese Masche, vor der die Internetganoven nicht zurückschrecken würden.
[  Text: Carina Collany / Quelle: Eigene Erfahrung im persönlichen Bekanntenkreis. / Foto: © Martin Fally, Fotolia]

Sparen – Ein Paar Tipps

Wer bei Google das Thema „Energiesparen“ eingibt, erhält knapp 1,3 Millionen Hinweise zum Thema. Viele widmen sich dem großen Ganzen, aber wie stehen eigentlich die Möglichkeiten, konkret im Alltagsleben etwas zu tun? Ohne allzu große Einsparungen beim Komfort, denn – geben wir es zu – ein bisschen faul sind wir doch alle.

Niemand möchte doch mehr aus dem Sessel aufstehen, um  beim Fernsehapparat die Programmtaste direkt am Gerät zu drücken. Was aber spricht dagegen, nach dem persönlichen Sendeschluss – ganz egal ob es DSF Pokergirls oder springende ARTE Schäfchen sind – den Stand-by Knopf  zu drücken? Spart Geld und verringert den Stromverbrauch.

Wenn jeder beim Zähneputzen das Wasser laufen lässt, gehen innerhalb von drei Minuten (ja, der Zahnarzt möchte das so) mindestens 6 Liter verloren. Zweimal am Tag (der Zahnarzt wünscht sich mehr, aber wir bleiben mal dabei) macht das 12 Liter. Bei einer klassischen Durchschnittsfamilie von 4 Personen mit Zähnen ergeben sich also 48 Liter am Tag. Das sind dann aufs Jahr hochgerechnet 17 500 sinnlos abgeflossene Liter. 

Ein anderes schönes Beispiel ist der Wasserkocher. Wer hier eben nur soviel Wasser erhitzt, wie er wirklich braucht, hat nicht nur schneller seinen Kaffee oder Tee vor sich stehen, er spart auch ganz konkret Stromkosten ein. Im Durchschnitt ist nämlich ungefähr ein Liter im Topf, wenn nur ein halber Liter gebraucht wird.

Jeder möchte es schön warm haben, das ist gerade in der kalten Jahreszeit ein berechtigtes Anliegen. Aber jedes Grad weniger spart ca. sechs Prozent Heizkosten. Die Frage ist also: wie heizt man welchen Raum?

Küchen vertragen andere Temperaturen, tagsüber wenig genutzte Schlafräume können durchaus drei Grad kälter als die Restwohnung sein. Was man wissen sollte: Ungefähr 70 Prozent der in einem Haushalt verbrauchten Energie sind Heizkosten. Wer hier ansetzt kann, ganz unabhängig von der Preisentwicklung der Rohstoffe, den stetig steigenden Rechnungen etwas entgegensetzen.

Es lässt sich natürlich auch mit Glühlampen heizen Schließlich geben normale Birnen 90 Prozent ihres verbrauchten Stroms als Wärmeleistung an die Umwelt ab. Ist aber, man kann es sich vorstellen, teuer. Wer Energiesparlampen benutzt, investiert erstmal mehr in die Anschaffung, spart aber über Lebensdauer und Stromverbrauch erheblich.

Was gemeinhin etwas teurer ist, die persönliche Energiebilanz aber ebenfalls deutlich erfreulicher aussehen lässt: Einkaufen nach Jahreszeiten. So eine arme Erdbeere, die mitten im Winter über die Ozeane geflogen wird, um dann im Januar in einer matschigen Schale zu landen, neben lauter Obst und Gemüse, mit dem sie sich beim besten Willen nicht verständigen kann: wer will denn so was?

Erdbeeren gehören in den Sommer, und wenn man sie kauft, müssen sie ja nicht gerade noch im Jet Lag von der Reise vor sich hindämmern. Es gibt ja Waren, die aus der Nachbarschaft kommen. Diese sind kurioserweise nicht unbedingt günstiger, aber die Logik der Einzelhandels-Lebensmittelkalkulation sollte sie nicht von vornherein von der eigenen Liste verbannen.

Auch kleine Schritte führen ans Ziel. Wer sein eigenes Handeln hinterfragt, wird an vielen Stellen Veränderungsmöglichkeiten finden. Das spart Geld, macht die Umwelt ein wenig besser und erleichtert das eigene Gewissen. Willkommen bei den Guten. (Text: U.A.)

Schlechtes Gewissen beim Einkaufsbummel – Bedürftige

Wer kennt das nicht: Samstagvormittags gönnt man sich einen Bummel durch die nächstgelegene Großstadt und will im Einkaufstrubel von Fußgängerzonen und Shoppingmeilen ungestört durch die Geschäfte schlendern. Das Glück über den günstig erstandenen Pullover könnte perfekt sein, wird aber spätestens dann getrübt, wenn einem der erste Pappbecher mit der Bitte um milde Gaben unter die Nase gehalten wird.

Wirtschaftskrise trifft zuerst die Kleinen

Um nicht alle Bedürftigen über einen Kamm zu scheren, sei angemerkt, dass sich in Westeuropa tatsächlich ein drastischer Anstieg der Mittelosigkeit abzeichnet. Infolge von Massenentlassungen aufgrund der aktuellen Weltwirtschaftskrise trifft die Armut besonders die, die ohnehin schon Probleme haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu sichern. Wen wundert es also, dass die Zahl an Mittellosen, die in den Stadtzentren um Almosen bitten, gerade jetzt merkbar steigt?

Bedürftig oder einfach frech?

Die unter dem abwertenden Begriff „Bettler“ zusammengefassten Bedürftigen sind der urbanen Geschäftswelt ein Dorn im Auge. Verständlich: Immerhin bezahlt ein Modehaus keinen teuren Dekorateur dafür, um die Hintergrundkulisse für einen bettelnden Menschen zu schaffen. Dabei sind diese meist „stillen Bittenden“ für den Einkaufenden das eher kleinere Problem. Er stört sich eher an denen, die ihm seinen Geiz öffentlich vor Augen führen und ihn direkt persönlich ansprechen. Was also tun, wenn man „angebettelt“ wird?

Auf die Bauchstimme hören

Ob jemand wirklich bedürftig ist, lässt sich auf den ersten Blick nie sagen. Aufgeschreckt von der Berichterstattung über „Bettelmillionäre“, „Osteuropa-Connections“  und Straßenkindern überlegen es sich viele mittlerweile zweimal, ob sie ihr Portemonnaie zücken, um ihr Kleingeld loszuwerden. Eine wichtige Entscheidungshilfe ist die „innere Stimme“. Wer also Mitleid mit der Vagabundin mit dem verlotterten Einkaufswagen hat, soll ihr mit gutem Gewissen den ein oder anderen Euro überlassen. Schwierig wird es, sobald man einfach nichts geben will oder kann.

Vorsicht: Auf keine Diskussionen einlassen

Man muss bedenken, dass dreiste „Schnorrer“ meist über mehrere Jahre „Berufserfahrung“ verfügen und darin geübt sind, ihr Umfeld von ihrer Bedürftigkeit zu überzeugen. Deshalb sollte man es auf alle Fälle vermeiden, sich zu guten Ratschlägen oder Diskussionen hinreißen zu lassen. Ein freundliches, aber bestimmtes „Nein!“ ist für beide Seiten eine unmissverständliche Aussage, um sich unliebsames Bitten vom Leibe zu halten.

Fazit

Wer beim Einkaufsbummel Mittellose sieht, sollte nicht gleich an Stammtischweisheiten wie „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ denken. Bedürftige gehören seit Menschengedenken zum weltweiten Bild größerer Städte und haben durchaus ihre Berechtigung. Viele sind wirklich unverschuldet in eine Notlage geraten und wissen keinen anderen Ausweg, als fremde Leute um ein wenig Kleingeld zu bitten. Deshalb ist ein Euro im Becher eines „stillen Bittenden“ für das eigene Gewissen gut angelegt. ( D.D.E.)